Mai
2012
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Mentoren gesucht
Für das Projekt „Zukunftsscout“ suchen wir mehrere ehrenamtliche Mentoren, die Jugendliche
im schulischen Bereich unterstützen und fördern.
Die Mentoren unterstützen im Rahmen des Projekts in der Regel einmal pro Woche für ca. 1,5
Stunden einen oder mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund, indem sie z.B. Nachhilfe
in Mathe geben, mit dem Jugendlichen dessen Deutschkenntnisse verbessern, o.ä.
Information als PDF zum Download |
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Mai
2012
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Terminankündigung: Dialogkochkurs Türkische Küche im Stadtteilzentrum Briegelacker
Donnerstag, 31. Mai, 17.00 – 20.00 Uhr. Die Fraueninitiative „Die Brücke für den Dialog“ lädt ein: „Durch die Kunst des Kochens wollen wir die gemeinsamen, gesellschaftlichen, kulturellen Werte austauschen und somit nicht nur den Magen, sondern auch unsere Sinne zum Genuss kommen lassen.“ Anmeldung erwünscht unter Telefon 07221/838480 |
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Juni
2012
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Terminankündigung: Stadtteilzentrum Briegelacker
19. Stadtteilfest am Samstag, 16. Juni 2012 von 15.00 – 22.00 Uhr. Multikulturelles Bühnen- und Showprogramm, internationale Spezialitäten, Spielangebote für Kinder, große Tombola. Das Stadtteilfest bietet eine einzigartige Atmosphäre mit viel Lebendigkeit, Spontanität und Lebensfreude. Sie sind herzlich eingeladen! Info unter 07221/1835-0
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Leitwort
Gott vertrauen?
Meine Großeltern hatten ein Gottvertrauen, das mich immer beeindruckt und wahrscheinlich auch geprägt hat. Krieg und die Flucht aus der Heimat bestimmten über Jahre ihr Leben und es galt, die Zeiten zwischen Hunger, Armut, Gewalt und Gefahr zu bestehen. Wenn sie von ihren Erlebnissen erzählten oder wenn ich in ihren Aufzeichnungen lese, stelle ich fest, dass sie jede noch so schlimme Situation in diesem Vertrauen annahmen und immer wieder darin bestätigt wurden, wenn sich alles wieder zum Guten wendete.
Maßgeblich in diesen Situationen waren aber ihr eigener Mut und ihre Aktivität sowie die Hilfe und Unterstützung, die sie durch andere erfahren durften. Es gab glückliche Fügungen – aber keine Wunder.
Seit September letzen Jahres haben wir bei der Caritas ein Angebot für Langzeitarbeitslose. Die Situation vieler langzeitarbeitsloser Menschen ist geprägt von Armut, Perspektivlosigkeit und Resignation. Im alltäglichen Leben begegnen wir den Verlierern in unserer Gesellschaft immer seltener und die Distanz zwischen ihnen und der sogenannten Mittelschicht wird immer größer. Die Politik ist immer weniger darauf ausgerichtet, diese Menschen in die Gesellschaft wieder hinein zu holen und ihnen und ihren Familien einen Platz in unserer Mitte zu sichern.
Ich frage mich, ob diese Menschen noch den Mut haben können, Gott zu vertrauen.
Wir sollten sie zumindest spüren lassen, dass wir bei ihnen sind und wir dürfen nicht aufhören, ihnen mit unserem Tun Mut zu machen, auf sich, auf uns und schließlich auf Gott zu vertrauen.
Auch wenn es uns nicht immer gelingt.
Christus hat keine Hände – nur unsere Hände um heute etwas zu tun
Er hat keine Füße – nur unsere Füße um zu jemandem hinzugehen
Er hat keine Lippen – nur unsere Lippen um Menschen etwas zu sagen
Er hat keine Hilfe – nur unsere Hilfe um an die Seite eines Hilflosen zu treten.
(Nach einem Text aus dem 14. Jahrhundert)

Ihr
Ekkehard Janson
Fachbereichsleiter Offene Dienste
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