Not sehen und handeln.
27 Jun 2022

Wir suchen zum 01. September 2022 oder später eine*n Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in (m/w/d)

Der Caritasverband Baden-Baden e.V. sucht für seine Wohnungslosenhilfe zum 01.09.2022 eine*n Sozialarbeiter*in/Sozialpädagogen*in mit einem Stellendeputat von 75 – 100 %.

Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Betreuung und Begleitung der stationären Klienten im Rahmen der §§ 67 ff. SGB XII im Rahmen eines Gesamtplanverfahrens und die Vertretung der ambulanten Fach-beratungsstelle.

Wir wünschen uns ein belastbares Organisationstalent, das gerne selbständig und eigeninitiativ ar-beitet und sich mit den Zielen eines christlichen Wohlfahrtsverbandes identifiziert. Darüber hinaus sollte ein Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit oder einem vergleichbaren Abschluss vor-handen sein. Ein Führerschein der Klasse B ist zwingend erforderlich.

Wir bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem engagierten Team mit langjähriger Erfahrung, die Möglichkeit zu selbständigem Arbeiten sowie Vergütung und Sozial-leistungen nach AVR, Kirchliche Zusatzversorgungskasse, Fortbildungen, Supervision, uvm.

Die Stelle ist unbefristet zu besetzen.

Zur Stellenanzeige

09 Nov 2021

Projekt „AusWegweiser“

Loslaufen und doch nicht wirklich ankommen. Scheitern, weil einfach alles zu viel wird. Die Gründe dafür, dass nicht alle jungen Menschen auf vergleichsweise bequemen Pfaden in Richtung Zukunft aufbrechen können, sind vielfältig, weiß Mirela Marasovic aus ihrer täglichen Arbeit im Projekt „AusWegweiser“ sehr gut.
Die diplomierte Sozialpädagogin und Systemische Therapeutin betreut beim Caritasverband Baden-Baden e.V. Jugendliche und junge Erwachsene, die sehr individuelle Hilfen benötigen. Viele stehen mit dem Rücken an der Wand, wenn es zum Erstkontakt kommt. Der Zugang der Teilnehmer erfolgt in der Regel durch den Fachbereich Bildung und Soziales, mit unter dem Jugendamt. „Wir sind die niederschwelligste Anlaufstelle in der Stadt.“ Wer hier ankommt, der hat meist alle angebotenen Chancen aus diversen Gründen ungenutzt verstreichen lassen, erzählt sie von einem 19-Jährigen, der seinen Unterschlupf verlor, keine Papiere und selbstredend kein Geld mehr besaß. Der Schritt in die Obdachlosigkeit ist ein Schock und es braucht Zeit dies zu verarbeiten. Ohne Hilfe von Dritten ist hier kaum mehr ein Ausweg möglich. „Menschen in solchen Lebenssituation brauchen ganz einfach Unterstützung.“ Und die sieht meist sehr individuell aus, muss maßgeschneidert sein und kostet die Beteiligten oftmals sehr viel Nerven. „In einem solchen Fall kommen so viele Aufgaben auf den Betroffenen zu, dass viele einfach den Kopf in den Sand stecken.“ Dann geht es gemeinsam los. Die Probleme werden Schritt für Schritt angegangen, Konto eröffnen, Antrag um Antrag ausfüllen, vielleicht zurück auf die Schule oder eine Ausbildungsstelle finden, eine Wohnung suchen.

Seit das AusWegweiser-Projekt, an dem auch die Stadt Baden-Baden und das Jobcenter beteiligt sind, 2018 dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg an den Start ging, haben hier fast 100 Teilnehmer Hilfe der unterschiedlichsten Art bekommen. „Wenn ich merke, dass da was voran geht, gibt mir das neue Kraft.“ Die braucht sie an manchen Tagen in hohem Maße. Etwa dann, wenn einer ihrer Schützlinge wieder einmal nicht zur Arbeit erschienen ist, der Betrieb anruft und sie denjenigen suchen geht. „Wer 19 Jahre lang gegen den Strom geschwommen ist, den kann man nicht in einem zweistündigen Gespräch auf einen anderen Weg bringen.“ Das braucht einen langen Atem.

Alleine sei das kaum zu schaffen, ist sie froh um Helfer wie Stephan Wirtz, der im Januar 2021 in Rente ging und gleich darauf in ihr Team der Ehrenamtlichen stieß. „Ich habe schon immer gewusst, dass Couching und Sport nicht alles für mich sein würden“, erklärt der studierte Gymnasiallehrer und Industrie-Kaufmann sein Engagement, zu dem auch die Betreuung mehrerer junger Flüchtlinge zählt. „Es geht ums Fördern und Fordern“, macht er deutlich. „Soziale Hängematte ist nicht“, brauche es auch ein Signal vom Gegenüber, um dranzubleiben. „Langmut gehört zwar unbedingt dazu. Aber irgendwann endet sie.“

Denn letztlich geht es hier um Klartext und die Verbesserung der Lebensumstände, pflichtet ihm Mirela Marasovic bei. Und das sei ein echtes Herzensprojekt, entwickelt vor über vier Jahren vom heutigen Caritas-Geschäftsführer Thorsten Schmieder.

Foto: Bettina Ams / Caritasverband Baden-Baden e.V.

20 Feb 2019

Sensibel sein für Nöte anderer

„Lebenswirklichkeit von Menschen in Armut“

Im Nachgang der im Oktober 2018 stattgefundenen Aktionswoche des Landes Baden-Württemberg unter dem Titel „Armut bedroht alle. Teilhaben/Teilsein. Bildung, Arbeit, Wohnen sind Menschenrechte!“ besuchten die Sozialpädagoginnen Adelheid Blaich vom Diakonischen Werk des evangelischen Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt und Bettina Weiß vom Caritasverband Baden-Baden die Zehntklässler des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums …

Vollständiger Bericht aus der Ortszeit als PDF

19 Jul 2016

„TAFELN FÜR DIE TAFEL“ Sonntag, 24.07.2016 von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Es ist schon wieder zwei Jahre her, dass im schönen Ambiente der Kurhauskolonnaden für die Tafel getafelt wurde. Nun ist es wieder soweit. Zum fünften Mal heißt es „TAFELN FÜR DIE TAFEL“.
1607_bild_tafeln
Am Sonntag, 24.07.2016 können wir Ihnen dank der Unterstützung vieler Betriebe der Baden-Badener Spitzengastronomie wieder die unterschiedlichsten kulinarischen Köstlichkeiten anbieten.

Außerdem können Sie einen Auftritt von Marc Marshall erleben, der uns dankenswerterweise auch wieder unterstützt. Der Erlös geht in die Baden-Badener Tafel des Caritasverbandes. Hier wird es Menschen mit einem geringem Einkommen ermöglicht, Lebensmittel zu einem Preis von in der Regel 10-20% des Ladenpreises zu kaufen. Kommen Sie vorbei, genießen Sie in schöner Umgebung ein köstliches Essen und gute Unterhaltung und tun Sie dabei Gutes. So angenehm kann Helfen sein. Wir freuen uns auf Sie.

06 Apr 2016

Jeder kann kommen! Neues Beratungsangebot im Caritaszentrum Cité

Die allgemeine Sozialberatung ist der zentrale Beratungs- und Informationsdienst des Caritasverbandes. Das Angebot ist für alle offen, niedrigschwellig und kostenlos. Der Fachdienst zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Diensten aus. Auf diese Weise soll den Menschen ein schneller, angstfreier und unmittelbarer Zugang zu weiteren Partnern aus dem Hilfenetzwerk ermöglicht werden.

Caritassozialdienst wann & wo:
Immer montags und dienstags von 13 bis 16 Uhr im Caritaszentrum Cité
(Menton-Ring 1 in Baden-Baden; direkt gegenüber vom neuen Cineplex-Kinocenter;
Haltestelle: Kino Cité / P+R) – Telefonnummer: (07221) 9536-25.

Immer donnerstags von 9 bis 12 Uhr im Caritaszentrum Cäcilienberg
(Geroldsauer Straße 2 in Lichtental; Haltestelle: Brahmsplatz) – Telefonnummer: (07221) 92 394-40.

01 Mrz 2016

Jeder kann kommen! Neues Beratungsangebot im Caritaszentrum Cité

Pünktlich zum Jahresbeginn bietet der Fachbereich Offene Dienste ab dem 12. Januar 2016 ergänzende Sprechstunden des Caritassozialdienstes im neuen Caritaszentrum Cité an.
Die allgemeine Sozialberatung ist der zentrale Beratungs- und Informationsdienst des Caritasverbandes. Das Angebot ist für alle offen, niedrigschwellig und kostenlos. Der Fachdienst zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Diensten aus. Auf diese Weise soll den Menschen ein schneller, angstfreier und unmittelbaren Zugang zu weiteren Partnern aus dem Hilfenetzwerk ermöglicht werden.
Weiter …