Not sehen und handeln.
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04 Mrz 2021

Caritas Baden-Baden unterstützt impfwillige Senior*innen

Der Caritasverband Baden-Baden e.V. hat ab kommenden Montag eine Corona-Hotline für impfwillige Senior*innen über 70 Jahre eingerichtet.
„Ganz nach dem Vorbild vieler Impfpaten-Projekte möchte auch der Ortscaritasverband in der Kurstadt den älteren Menschen Hilfestellung anbieten und Ihnen damit die Hand reichen“, so der Caritas-Geschäftsführer Thorsten Schmieder. Manuela Lang, Fachbereichsleiterin Altenhilfe und ihr Team, sehen einen hohen Unterstützungsbedarf bei Menschen, die bei der Vereinbarung eines Impftermins auf sich alleine gestellt sind und keine Unterstützung durch Familienangehörige und Personen aus dem näheren persönlichen Umfeld erhalten.

Obwohl die Impfungen in Baden-Baden schon in vollem Gange sind und eine Vielzahl von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bereits geimpft sind, wird nun doch noch die Corona-Hotline freigeschalten. Ein Anruf reicht, um die Situation der hilfesuchenden zu erfassen und Nachfragen zu klären. Das Team am anderen Ende der Leitung kümmert sich dann um mögliche Impftermine. Gekümmert wird sich vor allem auch darum, dass auch der zweite Impftermin wahrgenommen werden kann.

Das Angebot des Caritasverbandes für die impfwilligen Seniorinnen und Senioren ist selbstverständlich kostenfrei.
Die Nummer der Corona-Hotline lautet 07223 – 952358 (Tagespflegestätte Steinbach) und kann immer montags und donnerstags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr von Interessierten in Anspruch genommen werden.

22 Nov 2021

Neue Mitarbeiter gesucht!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in, Sozialmanager*in (m/w/d)

Der Caritasverband Baden-Baden e.V. sucht für seine Wohnungslosenhilfe baldmöglichst eine*n Sozialarbeiter*in/Sozialpädagogen*in/Sozialmanager*in mit einem Stellendeputat von 60%.
Schwerpunkt der Tätigkeit ist der hauptverantwortliche Projektaufbau und -durchführung, aufsuchende Arbeit und Bedarfsermittlung, Akquise von Wohnraum, passgenaue Vermittlung im Rahmen eines Matching-Verfahrens sowie Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.

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09 Nov 2021

Projekt „AusWegweiser“

Loslaufen und doch nicht wirklich ankommen. Scheitern, weil einfach alles zu viel wird. Die Gründe dafür, dass nicht alle jungen Menschen auf vergleichsweise bequemen Pfaden in Richtung Zukunft aufbrechen können, sind vielfältig, weiß Mirela Marasovic aus ihrer täglichen Arbeit im Projekt „AusWegweiser“ sehr gut.
Die diplomierte Sozialpädagogin und Systemische Therapeutin betreut beim Caritasverband Baden-Baden e.V. Jugendliche und junge Erwachsene, die sehr individuelle Hilfen benötigen. Viele stehen mit dem Rücken an der Wand, wenn es zum Erstkontakt kommt. Der Zugang der Teilnehmer erfolgt in der Regel durch den Fachbereich Bildung und Soziales, mit unter dem Jugendamt. „Wir sind die niederschwelligste Anlaufstelle in der Stadt.“ Wer hier ankommt, der hat meist alle angebotenen Chancen aus diversen Gründen ungenutzt verstreichen lassen, erzählt sie von einem 19-Jährigen, der seinen Unterschlupf verlor, keine Papiere und selbstredend kein Geld mehr besaß. Der Schritt in die Obdachlosigkeit ist ein Schock und es braucht Zeit dies zu verarbeiten. Ohne Hilfe von Dritten ist hier kaum mehr ein Ausweg möglich. „Menschen in solchen Lebenssituation brauchen ganz einfach Unterstützung.“ Und die sieht meist sehr individuell aus, muss maßgeschneidert sein und kostet die Beteiligten oftmals sehr viel Nerven. „In einem solchen Fall kommen so viele Aufgaben auf den Betroffenen zu, dass viele einfach den Kopf in den Sand stecken.“ Dann geht es gemeinsam los. Die Probleme werden Schritt für Schritt angegangen, Konto eröffnen, Antrag um Antrag ausfüllen, vielleicht zurück auf die Schule oder eine Ausbildungsstelle finden, eine Wohnung suchen.

Seit das AusWegweiser-Projekt, an dem auch die Stadt Baden-Baden und das Jobcenter beteiligt sind, 2018 dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg an den Start ging, haben hier fast 100 Teilnehmer Hilfe der unterschiedlichsten Art bekommen. „Wenn ich merke, dass da was voran geht, gibt mir das neue Kraft.“ Die braucht sie an manchen Tagen in hohem Maße. Etwa dann, wenn einer ihrer Schützlinge wieder einmal nicht zur Arbeit erschienen ist, der Betrieb anruft und sie denjenigen suchen geht. „Wer 19 Jahre lang gegen den Strom geschwommen ist, den kann man nicht in einem zweistündigen Gespräch auf einen anderen Weg bringen.“ Das braucht einen langen Atem.

Alleine sei das kaum zu schaffen, ist sie froh um Helfer wie Stephan Wirtz, der im Januar 2021 in Rente ging und gleich darauf in ihr Team der Ehrenamtlichen stieß. „Ich habe schon immer gewusst, dass Couching und Sport nicht alles für mich sein würden“, erklärt der studierte Gymnasiallehrer und Industrie-Kaufmann sein Engagement, zu dem auch die Betreuung mehrerer junger Flüchtlinge zählt. „Es geht ums Fördern und Fordern“, macht er deutlich. „Soziale Hängematte ist nicht“, brauche es auch ein Signal vom Gegenüber, um dranzubleiben. „Langmut gehört zwar unbedingt dazu. Aber irgendwann endet sie.“

Denn letztlich geht es hier um Klartext und die Verbesserung der Lebensumstände, pflichtet ihm Mirela Marasovic bei. Und das sei ein echtes Herzensprojekt, entwickelt vor über vier Jahren vom heutigen Caritas-Geschäftsführer Thorsten Schmieder.

Foto: Bettina Ams / Caritasverband Baden-Baden e.V.

09 Nov 2021

Neue Mitarbeiter gesucht!

Wir suchen aktuell zum 01. Januar 2022 in Voll- oder Teilzeit (75 – 100 %) eine
Abteilungsleitung Altenhilfe (m/w/d)

Unser Verband entwickelt sich vielseitig und dynamisch weiter. Die neu geschaffene Abteilung Altenhilfe bein-haltet derzeit die Fachbereiche Teilstationäre Altenhilfe (zwei Tagespflegestätten und eine Wohngemeinschaft für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf) sowie die ambulante Altenhilfe (Sozialstation). Im Rahmen der Organisationsentwicklung befinden wir uns in der Prüfung bzw. Klärung bzgl. der Übernahme weiterer Dienste und Einrichtungen.

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05 Nov 2021

„Straßenbücherei“ vor dem Stadtteilzentrum Briegelacker gut frequentiert

„Heute habe ich wieder neue Leser gewonnen“, erzählt Uli Brandstätter stolz und lacht, während sie die Bücher wieder in die Kisten packt.
Jeden Donnerstagvormittag steht die ehrenamtliche Mitarbeiterin für 2 Stunden mit der „Straßen-Bücherei“ unter dem roten Pavillon vor dem Stadtteilzentrum Briegelacker des Caritasverbandes Baden-Baden und verleiht Bücher und Spiele für alle Altersgruppen. Und fast jedes Mal bleiben wieder neue Interessierte stehen und leihen sich etwas aus.
„Wir sind selbst überrascht, wie toll das Projekt angenommen wird“, freut sich Agnes Lemcke, Mitarbeiterin des Stadtteilzentrums, die für die Koordination und Organisation der Straßenbücherei zuständig ist.

Unter dem Jahresmotto des Caritasverbandes #DasMachenWirGemeinsam hat die Caritasstiftung im Frühjahr Gelder für Projekte zur Verfügung gestellt, mit denen Defizite, die durch die Lockdowns für die Familien entstanden sind, ausgeglichen werden sollten.

„Durch die längeren Schließungen der Schulen, Kitas, Sprachkurse, Büchereien und sonstigen Einrichtungen, entstand in vielen Familien ein großes Defizit an Bildungsmaterial – und zwar bei allen Familienmitgliedern. Die Kinder bekamen keine Anregung durch Bilderbücher oder Spiele in der Kita, – die Eltern konnten keine Sprachkurse besuchen oder sonstige Treffpunkte, bei denen sie die deutsche Sprache anwenden können.“ schildert Lemcke die Situation, im Frühjahr dieses Jahres.
So wurde die „Straßenbücherei“ als Projektidee geboren. Durch die Präsentation vor dem Haus ist das Angebot coronakonform und sehr niedrigschwellig. Das macht den Zugang zu Spiel- und Bildungsmaterial für alle Interessierte möglich.

Angeboten werden Romane, Sachbücher und Brettspiele für alle Altersklassen. Das Besondere ist, dass es auch Bücher in leichter deutscher Sprache sowie in verschiedenen Sprachen – bzw. als mehrsprachige Ausgabe gibt. „Besonders gefragt sind Bücher, in denen Deutsch spielerisch gelernt werden kann“, berichtet Uli Brandstätter, die der Leserkundschaft beratend zur Seite steht und auch die Leser-Ausweise erstellt.

Inzwischen hätte sie auch schon Stammkunden, die jede Woche etwas ausleihen. „Es funktioniert auch gut, mit dem zurückgeben“, informiert sie. Es kam bisher nur sehr selten vor, dass ein Buch nicht wieder zurück gebracht wird. In der kälteren Jahreszeit wird die Bücherei in den Eingangsbereich des Stadtteilzentrums ziehen. Aber auch da wird sie sicher noch ein fester Anziehungspunkt bleiben, sind sich die ehrenamtliche und Hauptamtliche Mitarbeiterin einig. Als Zeichen, dass die Bibliothek „geöffnet“ ist steht vor der Tür ein großes rotes Caritas-Segel mit Willkommensgrüßen in zahlreichen Sprachen.

26 Okt 2021

Neue Mitarbeiter gesucht!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in (m/w/d)

Der Caritasverband Baden-Baden e.V. sucht für seine Jugendeinrichtung „Brücke 99“ zum 01. Januar 2022 eine*n Sozialarbeiter*in/Sozialpädagogen*in.
Eine Stellenteilung in Teilzeitstellen ist möglich.

Der Jugendtreff Brücke 99 liegt im Stadtteil Cité in Baden-Baden. Besucht wird die Einrichtung überwiegend von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Der Jugendtreff Brücke 99 bietet ein breites Angebot, zu dem der offene Jugendtreff, Jungen- und Mädchenarbeit ebenso gehören wie der Kindertreff, die Hausaufgabenhilfe sowie das Projekt „Zukunftsscout“ zur individuellen Unterstützung Jugendlicher durch ehrenamtliche Mentor*innen.

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25 Okt 2021

Neue Mitarbeiter gesucht!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
(Sozial-) Pädagogische Fachkraft (m/w/d),
Krankenpfleger*in Psychiatrie (m/w/d).

Der Caritasverband Baden-Baden e.V. sucht Sie zum 01. Januar 2022 für das ambulant betreute Wohnen für psychisch erkrankte Menschen und den Gerontopsychiatrischen Dienst. Eine Stellentei-lung in Teilzeitstellen ist möglich.

Die Gemeindepsychiatrischen Dienste bestehen aus dem Sozialpsychiatrischen Dienst, dem Geron-topsychiatrischen Dienst, der Soziotherapie, dem ambulant betreuten Wohnen, der Tagesstätte, dem Projekt „Kleine Helden“ sowie aus dem Arbeits- und Beschäftigungsprojekt.

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04 Okt 2021

„Afrikultur“ – Eine Lese-Reise im Stadtteilzentrum Briegelacker

Ein Hauch von Afrika lag in der Luft, während der ausgebuchten Lesung von Leonie Ganyou-Diefe, die ihr erstes eigenes Buch, „Afrikultur“ im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“ vorstellte. Die Lesung fand im Rahmen der Interkulturellen Woche der Stadt Baden-Baden statt und stieß auf sehr großes Interesse, was die Veranstalter, das Stadtteilzentrum Briegelacker des Caritasverbandes Baden-Baden e.V. und die Autorin sehr freute. Zunächst bedankte sich Leonie Ganyou-Diefe bei zahlreichen Unterstützern und Förderern, und auch bei ihrer Familie, die sie in ihrem Projekt sehr unterstützt hat. Sehr lebendig, mit vielen praktischen Beispielen aus ihrem Leben schilderte sie anschließend die Traditionen der „Grassfield-Kultur“, der sie – aus Kamerun stammend – angehört. Die Bezeichnung „Grassfield“ kommt aus der Kolonialzeit und bezeichnete ursprünglich die „Bewohner des Grasfeldes“ informiert die Autorin, die inzwischen deutsche Staatsbürgerin ist, die interessierten Zuhörer. „Es ist wichtig, dass man seine Wurzeln kennt, damit man weiß, wohin man gehen möchte“ – wiederholt sie immer sehr eindringlich und liest – unterstützt von ihren Kindern Valerie und Stefan – Passagen aus ihrem Buch vor. „Musik ist bei uns sehr wichtig, es gibt eigentlich nichts ohne Musik in unserem traditionellen Leben“ erzählt sie und so wird auch während der Lesung immer die passende traditionelle Musik eingespielt was die Zuhörer sichtlich bewegte.

Spannend war auch der lange Weg zur Eheschließung, den die Autorin sehr anschaulich schilderte:“ Dass man einfach nach Hause kommt und sagt: Hallo, das ist jetzt meine neue Freundin“ – das geht gar nicht bei der Grassfield-Kultur“ lacht die überhaupt sehr fröhliche Schriftstellerin. Die einzelnen Schritte vom „Anklopfen“ des Bräutigams bis zu dem Besuch der Großmütter, die die zukünftigen Eheleute durchlaufen müssen, wurden von Ganyou-Diefe und ihren beiden Kindern sehr anschaulich geschildert.

Am Ende der Lesung ging es auch um das Ende des Lebens und die Zuhörer erfuhren wie anders man in anderen Kulturen mit dem Tod umgehen kann. Die Trauerfeiern bei den Grassfield sind sehr große Feste und sind auch an sehr viele Riten geknüpft. Da der Tod für sie auch eine Wiedergeburt in ein neues spirituelles Leben bedeutet, wird nachdem die einzelnen Trauer-Rituale mit entsprechendem Gesang und Musik durchlaufen sind und viel geweint und wehgeklagt wurde, die Trauerstätte fröhlich verlassen und fröhliche Musik gespielt. Mit dieser fröhlichen Musik ging schließlich auch ein eindrucksvoller Abend zu Ende und die annähernd 40 Besucher konnten einen Hauch von Afrika nach Hause mitnehmen.

Das Buch „Afrikultur“ von Leonie Ganyou-Diefe ist im Aquensis-Verlag Baden-Baden erschienen und ist bald im Buchhandel, jetzt bereits schon bei der Buchhandlung Strass erhältlich.

20 Aug 2021
Aufsichtsrat der Caritas

Unser Aufsichtsrat stellt den fachlichen Hintergrund

Juristen, Banker, ein Diakon und ab sofort auch noch eine Wirtschaftsprüferin sowie eine Schuldirektorin sorgen dafür, dass beim Caritasverband Baden-Baden der fachliche Hintergrund professionell gestärkt wird. Eine Konstellation, die jetzt ganz besondere Bedeutung bekommt, blickt man auf die aktuellen wegweisenden Veränderungen, die sich gegenwärtig abzeichnen.

Ulrike Weisbrich, die bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2019 die Neusatzer Schule geleitet hat und seit vielen Jahren Vorstandsmitglied der Katholischen Sozialstation Baden-Baden e.V. angehörte, ist einer von zwei Neuzugängen. Mit ihr zusammen sorgt Barbara Protzen, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin und Rechtsanwältin, dafür, dass das Gremium noch mehr Kompetenz erfährt. Denn zwangsläufig sind durch die bevorstehende Verschmelzung mit der Katholischen Sozialstation Baden-Baden auch die Aufgaben gewachsen.

Doch was genau macht ein Aufsichtsrat überhaupt? „Dem Caritas-Aufsichtsrat obliegt die Förderung, Beratung und Kontrolle des Vorstandes. Er ist in Entscheidungen, die von grundsätzlicher Bedeutung für den Verband sind, unmittelbar eingebunden. Vorstand und Caritas-Aufsichtsrat arbeiten eng zusammen“, umreißt Geschäftsführer Thorsten Schmieder die Tätigkeitsfelder. Eine nicht unwesentliche Hilfe, insbesondere auch bei der Verschmelzung mit der Sozialstation Baden-Baden. Eine Entwicklung, die nicht nur zeitgemäß und effizient ist, sondern auch vom Aufsichtsrat und den bisherigen Vorständen der Sozialstation und des Caritasverbandes als sehr sinnvoll erachtet wird.

“Für mich ist es ein Glücksfall, dass man mich gefragt hat, ob ich dieses Amt übernehmen möchte“, weiß Ulrike Weisbrich, dass sie auf diese Weise „ihre“ Sozialstation nicht aus den Augen verliert. „So wird es keinen Bruch geben und ich kann wie gehabt dabeibleiben.“

Auch Barbara Protzen steckt voller Tatendrang und trägt die Entscheidung zur Verschmelzung ebenfalls vollumfänglich mit. „Ich glaube, das ist der richtige Schritt“, freut sie sich darauf, ihre Fachkenntnisse einbringen zu können. „Jeder in unserem Kreis hat seine Themen“, wird sie beispielsweise künftig mit der Wirtschaftsprüfergesellschaft des Caritasverbandes fachliche Dinge klären können. „Weil wir beide die gleiche Sprache sprechen, wird das vieles erleichtern“, stellt sie sich auf praktische Arbeit ein, die sie gerne leisten möchte.

02 Aug 2021

Neue Küche für die Brücke 99

Baden-Baden (BT) – Dank einer neuen Küche aus dem Euraka-Gebäude kann die Brücke 99 jetzt auch Kochangebote machen. Der Beirat hat den Umbau möglich gemacht.

Dreimal im Jahr kommt der Beirat der Brücke 99 zusammen. Und jedes Mal, wenn das Gremium tagt, wird dabei ein hohes Maß an kreativem Potenzial, aber auch an praktischer Hilfe freigesetzt. Auch jetzt, als die Kinder und Jugendlichen, die dort betreut werden, in den Genuss einer neuen Küche gekommen sind.

Ganzer Artikel im Badischen Tagblatt 2. August 2021 

29 Jul 2021

Caritas startet mit neuem Projekt

Baden-Baden (BNN). Mit einem echten Novum wartet der Caritasverband Baden-Baden künftig in Lichtental auf.

Im Rahmen eines Förderaufrufes des Europäischen Sozialfonds ist es dem Baden-Badener Caritasverband gelungen, ein neues Projekt in Lichtental zu starten. Dieses besteht aus zwei Teilen. Zum einen soll in den Räumlichkeiten des ehemaligen Café Cäcilienberg wieder ein Hauch von Gastronomie Einzug halten. Zum anderen wird zukünftig eine Frischetheke in der Tafel angeboten. Das Arbeitsprojekt mit dem Namen CariACT soll Menschen mit seelischer Beeinträchtigung unterstützen wieder den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt zu finden, so der Caritasverband.

Das pädagogische Arbeitsprojekt ermöglicht es Teilnehmenden im Rahmen einer 50%-Beschäftigung ihre Fähigkeiten zu trainieren. Es sollen Praktika vermittelt und dauerhaft Arbeitsplätze gefunden werden. „Ab dem 15. Juli werden wir zweimal wöchentlich ein Mittagessen anbieten“, kündigt Geschäftsführer Thorsten Schmieder ein ganz besonderes Projekt an.

Der Mittagstisch wird immer dienstags und donnerstags von 12 bis 14 Uhr angeboten.

Artikel erschienen in der BNN 29. Juli 2021